Gesetz,
betreffend Farben und Wappen von Württemberg

vom 20. Februar 1922

geändert durch
Gesetz vom 11. August 1933 (RegBl. S. 337)

Der Landtag hat am 20. Dezember 1921 das folgende Gesetz beschlossen, das hiemit verkündet wird:

Art. 1. Die Landesfarben sind schwarz-rot.

Art. 2. Das Landeswappen besteht aus einem Schild mit vier Feldern, deren erstes und viertes drei liegende schwarze Hirschstangen in Gold, deren zweites und drittes je zwei schwarze und rote Querstreifen enthalten. Der Schild wird von zwei goldenen Hirschen gehalten.

Der Schild kann allein geführt werden.

Durch Gesetz vom 11. August 1933 wurde dem Art. 2 Abs. 1 folgender Satz angefügt:
"Die Hirsche stehen auf einem schwarz-roten Spruchband mit der Inschrift "Furchtlos und trew."

    Stuttgart, den 20. Februar 1922.

Das Staatsministerium:
Hieber.        Bolz.        Graf.        Keil.        Liesching.

 

Bekanntmachung des Staatsministeriums, betreffend die amtliche Mustervorlage des Wappens von Württemberg

vom 20. Februar 1922

geändert durch
Bekanntmachung vom 11. August 1933 (RegBl. S. 338)

Unter Bezugnahme auf das Gesetz, betreffend Farben und Wappen von Württemberg, vom 20. Februar 1922 (RegBl. S. 105) wird zur Verwendung bei allen amtlichen Dienstsiegeln und -stempeln nachstehend abgedruckte Mustervorlage des Wappens von Württemberg bekanntgegeben.

Den Ministerien und obersten Landesbehörden wird anheimgestellt, auf Siegeln und Stempeln das volle Wappen zu führen, die übrigen Behörden haben den Schild allein zu führen.

Für die Umschrift sind in der Regel deutsche Schriftzeichen zu verwenden.

Das in Farben ausgeführte Original der Mustervorlage ist im Staatsarchiv niedergelegt.

    Stuttgart, den 20. Februar 1922.

Das Staatsministerium:
Hieber.        Bolz.        Graf.        Keil.        Liesching.

 

Durch Bekanntmachung vom 11. August 1933 wurde folgende Mustervorlage vorgeschrieben (Das Spruchband entstammt dem, zwischen 1817 und 1918 verwendeten königlichen Staatswappen und war das Motto des königlichen Hauses Württemberg):

 


Quelle: Regierungsblatt für Württemberg 1922 S. 105
© 15. August 2004

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