Gesetz des Staatsministeriums
über die vorläufige Vertretung der Gemeinden

vom 6. April 1933

faktisch aufgehoben durch
Gesetz über die Neubildung der aufgelösten Gemeinderäte vom 12. April 1933 (RegBl. S. 87)

Auf Grund des § 1 des Vorläufigen Gesetzes zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich vom 31. März 1933 (RGBl. I. S. 153) hat das Staatsministerium das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit verkündet wird:

Art. 1. Bis zur Neubildung des aufgelösten Gemeinderats vertritt der Ortsvorsteher die Gemeinde und verwaltet ihre Angelegenheiten.

Art. 2. Dieses Gesetz tritt mit dem Tag der Verkündung in Kraft.

in Kraft getreten am 6. April 1933

    Stuttgart, den 6. April 1933

Das Staatsministerium:
Murr.        Dr. Dehlinger.        Mergenthaler.


Quelle: Regierungsblatt für Württemberg 1933 S. 67
© 17. August 2004

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