Gesetz des Staatsministeriums
über die Ortsvorsteherwahlen

vom 8. April 1933

faktisch aufgehoben durch
Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 (RGBl. I. S. 49).

Das Staatsministerium hat auf Grund des § 1 des Vorläufigen Gesetzes zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich vom 31. März 1933 (RGBl. I. S. 153) das folgende Gesetz beschlossen, das hiemit verkündet wird:

Art. 1. Neuwahlen von Ortsvorstehern finden bis auf weiteres nicht statt.

Art. 2. Das Gesetz tritt mit seiner Verkündung in Kraft.

in Kraft getreten am 13. April 1933.

    Stuttgart, den 8. April 1933

Das Staatsministerium:
Murr.        Dr. Dehlinger.        Mergenthaler.


Quelle: Regierungsblatt für Württemberg 1933 S. 67
© 17. August 2004

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