Gesetz Nr. 363
zur Ergänzung des am 24. November 1946 gewählten Landtags

vom 30. Juni 1949

aufgehoben durch
Gesetz Nr. 372 vom 5. Oktober 1950 (RegBl. S. 91).

Der Landtag hat am 22. Juni 1949 das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit verkündet wird:

§ 1. Ist ein Landeswahlvorschlag im Sinne des Art. 1 Abs. 2 des Gesetzes Nr. 114, Wahlgesetz für die Wahl des Landtags am 24. November 1946, vom 16. Oktober 1946 (RegBl. S.241), in Verbindung mit Art. 19 Abs.2 und Art. 12 des Gesetzes Nr.35, Wahlgesetz für die Verfassunggebende Landesversammlung Württemberg-Baden vom 21.März 1946 (RegBl. S. 159), und § 43 Abs.4 der Verordnung Nr. 109, Wahlordnung für die Wahl zur Verfassunggebenden Landesversammlung Württemberg-Baden vom 6. Juni 1946 (RegBl. S. 175), erschöpft, so geht ein durch Ausscheiden eines Abgeordneten aus dem Landtag freiwerdender Sitz an denjenigen angeschlossenen Kreiswahlvorschlag über, dem nach § 43 Abs.3 der Verordnung Nr. 109 der nächste Kreissitz zufallen würde.

§ 2. Dieses Gesetz tritt mit seiner Verkündung in Kraft.

    Stuttgart, den 30.Juni 1949

Die Regierung des Landes Württemberg-Baden :
Dr. Reinhold Maier         J. Beyerle         Fritz Ulrich
Th. Bäuerle                  Dr. Kaufmann         Dr. Veit
Stooß


Quelle: Regierungsblatt für Württemberg-Baden 1949 S. 156
© 3. August 2004

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